Rückblick und Ausblick zum Jubiläum - Wo gehen wir hin - wo kommen wir her?

111 Jahre Martineum

Sechs neue Diakoninnen und Diakone wurden auf dem Jahrestreffen eingesegnet, hier mit dem Vorsitzenden Erich Reinke (2.v.l.)

Die Wittener Gemeinschaft von Diakoninnen und Diakonen "Martineum" feierte ihren 111. Geburtstag. Gegründet am Geburtstag ihres Namensgebers Martin Luther im Jahr 1907 als "Bollwerk gegen die Arbeitslosigkeit und Sozialdemokratie" hat sich das Martineum zu einer modernen diakonischen Bildungsstätte und Gemeinschaft entwickelt.

Das Jahresfest vom 8. bis 10. November im Lukaszentrum Witten stand unter dem Moto: "Wo gehen wir hin, wo kommen wir her?" Geburtstage laden zum Rückblick ein, davon war der erste Abend geprägt. Hier stand die Begegnung zwischen den Generationen im Vordergrund. Ausblick nahmen die Diakoninnen und Diakone am Samstag: Daniel Rempe aus Essen und Referent für Fresh X sowie Christian Wolff aus Leipzig, der als Berater in Kirche, Politik und Kultur tätig ist, gaben Impulse für zukünftiges diakonisches und kirchliches  Leben.14 neue Studierenden wurde in die Martineumsgemeinschaft aufgenommen, sechs Diakoninnen und Diakone wurden festlich eingesegnet. Um die Zukunft in Sachen Nachwuchs muss sich die Gemeinschaft keine Sorgen machen.

Die Mitglieder wählten überdies den Vorstand und die ständigen Ausschüsse neu. Eine Aufgabe bleibt hier noch zu erledigen: beide Vorsitzenden hatten nicht wieder kandidiert. Eine Nachfolge soll nun bis zum Frühjahr gefunden sein. Bis dahin leiten der scheidende Vorsitzende Erich Reinke und seine Stellvertreterin Stephanie Roeder kommissarisch weiter die Geschicke des Vereines.