110 Jahre und kein bisschen leise

Der Vorstand des Martineums vor Winterkulisse in Haus Nordhelle, Meinerzhagen

110 Jahre und kein bisschen leise - so präsentiert sich das Martineum im Jahr 2017. So präsentierte sich auch der Vorstand der Martineums-Gemeinschaft bei seiner Klausurtagung am 20. Januar in Haus Nordhelle bei Meinerzhagen. Grundlegende Themen wurden ebenso beraten wie aktuelle Projekte und Vorhaben.

Zu den großen Vorhaben in diesem Jahr zählen die Frühjahrskonferenz am 1. April, die Ausrichtung des 1. Westfälischen Diakoninnen- und Diakonentages am 7. Oktober und das Jahrestreffen der Mitglieder am 10. und 11. November. Während des Jahrestreffens werden voraussichtlich zwölf neue Diakoninnen und Diakone in ihr Amt eingesegnet. Richtig feiern möchte das Martineum seinen 111. Geburtstag im November 2018. Zur Vorbereitung dieses großen Festes ist ein Ausschuss gebildet worden.

Eine weitere Frage ist die der  Finanzierung. Der Vorstand unter der Leitung von Diakon Erich Reinke, Iserlohn, unterstrich, dass mit Studienleitung, Geschäftsstelle und Geschäftsführung die personelle Mindestausstattung vorhanden sei, um sowohl die Ausbildungsleitung wie –begleitung und die Begleitung sowie Betreuung der Diakoninnen und Diakone zu gewährleisten. Diese leisten einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung. Gleiches gilt für deren Arbeitgeber, von denen eine Reihe sogenannte Stellenbeiträge an das Martineum abführen. Auch die westfälische Landeskirche beteiligt sich an der Finanzierung, so wie Einzelpersonen, Kirchengemeinden und Kirchenkreise mit Spenden und Kollekten. Der Vorstand sieht allerdings die Notwendigkeit, weitere Mittel verlässlich und berechenbar für einen längeren Zeitraum zu akquirieren. Hoffnung liegt auf der Ende März stattfindenden Unterstützerkonferenz, zu der die Landeskirche einlädt.

Der Vorstand ist dem Diakoniewerk Ruhr sehr dankbar, dass im Mutterhaus der Diakoniegemeinschaft in der Pferdebachstr. 39 gute Voraussetzungen für die administrative Arbeit des Martineum e.V. vorhanden sind. Zum Abschluss der Klausurtagung waren sich die Vorstandsmitglieder darüber einig, dass die Zeit für den Klausurtag gut investiert war und die Tagungsstätte Nordhelle dem Denken und Reden gut tat.