![]() Gemeinschaft evangelischer Diakoninnen und Diakone und Bildungsstätte für Kirche und Diakonie in Witten |
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- Haus und Hof - Geschichte |
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Geschichte Das Martineum - von 1907 bis heute 1907 - am 10.11. Gründung des evangelischen Brüderseminars Martineum in Witten zur Ausbildung von Gemeindehelfern und Jugendpflegern. 1920 - Umzug von der Wideystraße in Witten nach Volmarstein in die Orthopädischen Anstalten 1949 - der erste theologische Kurs nach dem Krieg dauert 18 Monate. Im Frühjahr und im Herbst findet je eine Bezirkskonferenz statt. Ebenso eine Rüstzeit. 1950 - der Wunsch nach einem Gesetz über das Amt des Diakons wird laut. Dieses wird auf der Landessynode im Oktober 1950 in Bethel beschlossen. Die Kirchenleitung wird gebeten, einen Stellenplan für männliche, berufliche Diakone auszuarbeiten. 1951 Es werden 8 Brüder eingesegnet. Für die Ehefrauen und Bräute wird ein Treffen veranstaltet, um sie mehr in die Gemeinschaft einzubinden. Der Wunsch nach einem geeigneten Haus wird wieder aktuell. 1952 - immer neue Dienstbereiche eröffnen sich den Diakonen, die wachsende Zahl der eingetretenen Diakone fordert einen Entwicklungsfortschritt; so wird ein eigenes Brüderhaus immer dringender erforderlich. 1953 - Diakone werden Prediger, die Kirchenleitung setzt großes Vertrauen in die Diakonen-Anstalten; hinzu kommt ein Wachstum der Gemeinden, besonders in Industriegebiete 1954 - Neubaupläne reifen, es zeichnet sich eine positive Entwicklung bei der Finanzierung ab. 1955 - das Martineum ist ein eingetragener Verein 1956 - über 100 Mitglieder, Beginn des Neubaus in Volmarstein 1957 - Grundsteinlegung unter dem Motto: "Wer keinen Schritt wagt, fällt nicht. Er kommt aber auch nicht vorwärts." Am 8.Oktober 1957 wird das Richtfest gefeiert; im September 1958 erfolgt die Einweihung (seit Kriegsende begannen 97 Männer die Ausbildung im Martineum). 1958 - am 14. September erfolgt die Schlüsselübergabe durch Präses Wilm an den Brüderhausvorsteher Pfarrer Effey. In der Ausbildung sind derzeit 50 junge Männer, einschließlich der diakonischen Helfer. 1959 - erfolgt ein Wechsel in der Leitung. Pfarrer Chr. Theurer wird am 19. November als Nachfolger von Pfr. Effey in sein Amt eingeführt; ein Diakon geht nach Venezuela und leitet in Caracas zusammen mit seiner Frau ein Internat. 1972 - Umzug des Martineums nach Witten; Pastor Theurer kehrt mit der Brüderschaft und der Diakonenschule in die Gründungsheimat Witten zurück. Sein Leitsatz: "Wir gehören zusammen durch Beten, Helfen und Weben." 1973 - der erste Grundkurs aus Witten findet in Volmarstein statt; zur gleichen Zeit wird der erste TOK (Theologischer Oberkurs) unterrichtet - mit nur einem Bruder. 1975 - es wird eine neue Satzung und Bruderschaftsordnung erstellt. 1977 - erstmals werden Frauen in das Amt des Diakons eingesegnet; das Lukaszentrum in Witten wird eingeweiht. 1984 - die Bruderschaft Martineum hat 230 Mitglieder und 115 Studierende (1959 waren es 84 Mitglieder und 41 Studierende). 1987 - es erfolgt eine Satzungsänderung; aus der Bruderschaft wird die Martineumsgemeinschaft 1990 - Gerd Sauer unterrichtet seinen letzten TOK 1999 - Umzug des Martineums in die ehemalige Pflegevorschule (Gertrud-Bäumer-Haus). 2001 - Das Martineum verabschiedet eine neue Vereinsstruktur mit neuer Satzung 2008 - Umzug zurück in die Räume des Mutterhauses |
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